GTV Einladungsschwimmen am 08.02.2026,
Ein Bericht für die NZ (10.02.2026) von Volker Schmidt

Bremerhaven. Der seit Ende der 1990er-Jahre Schwimmkampftag des Geestemünder TV (GTV) bleibt weiter ein Höhepunkt zur Standortbestimmung im neuen Sportjahr. 293 Aktive aus 22 Vereinen zeigten ihr Können.

26 02 08 Bild zum Bericht NZ GTV WK

“Wenn wir einladen, kommen alle Vereine zu unserem Schwimmfest, da sie sich wohl bei uns fühlen”, sagt GTV-Abteilungsleiter Gerold Schenk, der mit seiner Frau Melanie und vielen weiteren Helfer:innen seit 1998 das Event im heutigen Bad 3 organisiert. In aller Regel am zweiten Wochenende im Februar.

Vor allem lobt Schenk das respektvolle Miteinander aller Beteiligten. “Die Zusammenarbeit mit der Bädergesellschaft Bremerhaven, dem Sportamt sowie die guten Kontakten zu den Schiedsrichtern Friedhelm Strudthoff und Melanie Herzog sowie den Schwimm-, Ziel- und Wenderichtern und Zeitnehmern, die aus der Elternschaft rekrutiert werden, sind gut. Circa 60 Personen haben wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Darauf können wir alle stolz sein”, betonte Schenk kurz vor der Mittagspause und den ersten Siegerehrungen über die 50-Meter-Freistil-Strecke.

Larissa Schröder (OSC, Jahrgang 2016) sicherte sich in 1:13,23 Minuten hinter Nora Richard (Bremer Sport-Club, 1:04,32) und Tessa Werschbowski (TSV Achim 1860, 1:11,81) die von Melanie Schenk übergebende Bronze-Medaille.

Im Jahrgang 2012 und älter war das Treppchen in “GTV-Hand”. Gold gewann Isabelle Simon in glatten 43 Sekunden. Silber Lia Marleen Herzfeldt (43,06) gefolgt von Mayra Mahnken (44,25). Fünfte wurde Monia Mahnken (51,21).

Bei den Jungs gab es in der gleichen Altersklasse einen Vierfacherfolg. Die Zwillinge Lamin (40,44) und Djibril (43,12) Barry gewannen Gold und Silber. Bronze Sebastian Pump in 46,55-Sekunden, gefolgt von Gerrit Mahnken.

Das Bad 3 bietet mit der automatischen Zeitmessung, der guten Belüftung, den Wellenbrecher-Killern (Schwimmbahnleinen), den acht Bahnen und einer Wassertemperatur von 26 Grad beste Voraussetzungen für Topleistungen. “Hier können schnelle Zeiten geschwommen werden. Insgesamt gab es 1.245 Starts. Alles war bestens hergerichtet”, fügte der Protokollchef hinzu, der im Protokoll-Raum mit Jan Uphoff (PC), Johanna Simon und Claudia Herzog (“Auswerter”) und Joachim Guse (GTV) und Dana Benjamin (beide Zeitmessung) sowie Jens Schlüsing den GTV-Schwimmwettkampf 2026 im vollbesetzten Bad 3 alles “lehnig” im Griff hatte. Die Gäste und Organisatoren fühlten sich wohl, da zwischendurch immer wieder Getränke und Süßigkeiten verteilt wurden.

Nach der Mittagspause standen die 200-Meter-Lagen auf dem Programm. Die Königsdisziplin beim Schwimmfest, bei dem die Athleten alle 50 Meter den Schwimmstil wechseln: Angefangen mit Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil.

Im Jahrgang 2014 sicherten sich Stine Bremer und Sofie Mayer vom OSC Bremerhaven hinter Tala Sokolowski (Bremischer SV, 2:56,75 Minuten) die Silber- und Bronzemedaille.

Gold holte OSC-Schwimmerin Lucienne Latour im Jahrgang 2013 in 2:41,76-Minuten.

Den Titel im Jahrgang 2009 gewann Mayra Mahnken in 2:33,39-Minuten. Milan Stein vom OSC (2014) gewann Gold in 2:55,20 vor Niclas Harin vom Delmenhorster SV.

Sebastian Pump (2009, GTV) verlor das Herzschlagfinale um 6.000-Tausendstel die Goldmedaille gegen Lew Kammerer vom Delmenhorster SV, der nach 2:32,28-Minuten zuerst von der elektronischen Zeitmessung erfasst wurde.

Cool drauf war der 15-jährige Nicolas Brück aus dem Perspektiv-Team des GTV Bremerhaven, der seit kurzem in den Olympia-Stützpunkt in Berlin-Potsdam berufen wurde. Das in Frankfurt am Main geborene Nachwuchstalent lebt seit vier Jahren in Bremerhaven und will seine gezeigten Leistungen aus dem Vorjahr 2025 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Juni bestätigen. “Die Teilnahme an den Jugend-Europameisterschaften 2026 wären für mich on-top”, sagt der Youngster mit einem Lächeln. Meike Monsees vom OSC war zufrieden: “Für uns ist es jährlich eine Pflichtaufgabe, auf unserer Heimbahn beim GTV teilzunehmen. Hier findet jeder Schwimmer sehr gute Bedingungen. Wir trainieren hier sechsmal die Woche und dazu viermal in der Turnhalle. Alles ist bestens organisiert.” Einen Wertmutstropfen hat Schenk: “Die neuen Haushaltseinsparungen sind besorgniserregend. Die Zuschüsse für die Bahngebühren gehen zulasten des Sports und trifft alle Vereine. Das macht die Aufgabe für kommende Schwimmfeste nicht einfacher.” (vs)

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